Business Intelligence Magazin – Stefan Busch im Interview

20. Juni 2012 | Kategorie: BI

«Über den Tellerrand hinausdenken» Mobile Business Intelligence, BI in der «Cloud», Big Data – Schlagwörter prägen die Szene. Laut Berater Stefan Busch deuten sie einige grundlegende Trends an, auf die sich Anwender einstellen sollten.

BI-Magazin: Was bringt mobile Business Intelligence für Unternehmen?
Busch: Nachfrage und Investitionsbereitschaft wachsen stark. Aber Vorsicht: Die Fallstricke bei mobilen BI-Lösungen liegen nicht in den «klassischen» Problembereichen der Business Intelligence. Es geht neben Content- Management auch um bessere Les- und Interpretierbarkeit: Was muten wir den Anwendern eigentlich an Berichtskommentaren, Grafiken oder Skalierungen alles zu! Und es geht um das Verständnis der Entscheidungsprozesse und der daraus abgeleiteten Analyse-, Kommentierungs- und Entscheidungsworkflows. Business Intelligence liefert hier einen Teil des geschäftlichen Mehrwerts, aber letztlich zählt die Integration mit den Nachbardisziplinen.

BI-Magazin: Wie steht es um die Kostenoptimierung?
Busch: Kostensenkungspotentiale im BI Architektur- und Technologieumfeld sind bekannt und häufig schon adressiert. Dies gilt jedoch eher selten für die BI-Prozesse und Organisation. Stichwort: Demand-Supply- Integration. Zusätzlich rückt die gezielte Nutzung globaler Ressourcenmärkte bis hin zu «Managed BI Services» in den Fokus. Dies bewirkt Mehrwert durch Qualitäts- und Effizienzverbesserungen, auf der anderen Seite Infrastruktur-, Projekt- und Betriebskostensenkungen.

BI-Magazin: Was heißt dies für Data Governance?
Busch: Das Management komplexer, wachsender Datenpools steht auf der BI-Agenda. Zurecht: Es gilt Strukturen festzulegen, damit unternehmensweite Datenstandards gesetzt und die Datenflut effizient bewirtschaftet werden können. Data Governance wird in nächster Zeit einen Schwerpunkt bei BI-Prozessthemen bilden.

BI-Magazin: Welche Ressourcen sind nötig?
Busch: Aktuell steht vor allem ein Thema auf der Agenda des BI-Managers: Wie halte und gewinne ich gute Mitarbeitende, die der Themenkomplexität gewachsen sind? Das Verständnis für die BI- und Business-Prozesse ist entscheidend. Insgesamt gilt: Der Abgleich mit der strategischen Themenliste des CFO ist Pflicht – und das «Über-den- Tellerrand-Hinausdenken ».

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